Skat Reizen

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Das mit dem Reizen

Nach dem Geben wird durch Reizen (Bieten und Halten von Spielwerten) der Alleinspieler ermittelt. Das Mindestreizgebot beträgt 18. Die Vorhand fordert nun die Mittelhand zum Reizen auf. Hat Vorhand hingegen keine 18, muss sie vor dem Passen immer erst ein Reizgebot von Mittelhand oder, wenn diese sofort passt, von Hinterhand abwarten. Mittelhand und auch Hinterhand sind dabei an die Reizwerte gebunden. Kann Vorhand mit dem gebotenen Reizwert nicht mithalten bzw. diesen überbieten, muss sie passen. Daraufhin reizt der dritte Spieler (Hinterhand) in gleicher Weise weiter oder passt. Alleinspieler wird stets derjenige, der den höchsten Reizwert geboten oder gehalten hat. Der Alleinspieler darf nun den Skat ohne Erklärung aufnehmen oder ein Handspiel ansagen. Wenn kein Spieler 18 sagt, wird je nach Spieleinstellungen neu gegeben oder eine Ramschrunde durchgeführt.

Skat

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Spielansage

Der Alleinspieler, der das Spiel ersteigert hat, kann nun die zwei Skat Karten aufnehmen und im Gegenzug zwei seiner Karten in den Skat drücken. Der Alleinspieler muss nun eine gültige Spielansage tätigen. Kann er kein Spiel ansagen das dem Reizwert entspricht so muss er überreizt aufgeben. Wenn er den Skat nicht aufnehmen möchte, kann er ein Handspiel durchführen. Es gibt eine Unterscheidung zwischen Spielen mit Skataufnahme und Spiele ohne Skataufnahme (Handspiele). In beiden Spielklassen unterscheidet man zusätzlich zwischen der Möglichkeit eines Farbspieles, Grandspieles oder Nullspieles. Der Alleinspieler darf sein Spiel auswählen. Er kann ein sogenanntes Farbenspiel (Karo, Herz, Pick, Kreuz), einen Grand (nur Buben sind Trumpf) oder ein Null spielen. Beim Nullspiel versucht der Spieler keinen einzigen Stich zu bekommen. Die Reihenfolge der Karten ist bei allen Nullspielen: 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König, Ass. Bei Null-Ouvert und Null-Ouvert-Hand muss der Alleinspieler seine zehn Karten sofort den Mitspielern zeigen. Der "Grand-Ouvert" ist das höchste Spiel, und zählt mit 4 Buben 264 Punkte. Schneider und Schwarz können nur bei Handspielen angesagt werden. Bei Spielen mit Skataufnahme gibt es 3 Gewinnstufen. Bei den Handspielen gibt es sieben, hinzu kommen die Gewinnstufen Hand, Schneider angesagt, Schwarz angesagt und Ouvert. Mit Erreichen des 61. Auges ist jedes Farb- oder Grandspiel für den Alleinspieler gewonnen. Es sei denn, der Alleinspieler hat eine höhere Gewinnstufe angesagt.

Überreizen:

Überreizen bedeutet, dass der Spieler einen Spielwert festgesetzt hat, den er jedoch nicht erreicht hat. Damit hat der Spieler das Spiel verloren. Erreicht ein Handspiel den gebotenen oder gehaltenen Reizwert nicht, weil ein Spitzentrumpf im Skat lag, hat sich der Alleinspieler im Nachhinein überreizt. Dann hat er das Spiel verloren, selbst wenn er mehr als 60 Augen hat.

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